Während einer Stipvisite, einer kurzen Rede und einem schnellen Tschüss hat unser Bürgermeister die LTH eingeweiht und seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass nun auch die Leistungen der Leichtathleten besser werden. Selbstverständlich ist hiermit auch die Hoffnung verbunden, dass sich die verwendeten Mittel und auch die Etablierung des Staatssekretärs für Sport Andreas Ernst rentieren.
Sportlich kompetenter konnte sich der Vertreter des Deutschen Leichtathletik Verbandes, der DLV-Vizepräsident Theo Rous über die Folgen der LTH äußern. Primär vertrat er die Hoffnung, dass nun nicht mehr die Hamburger Athleten in die Vereine im Westen, speziell in Nordrhein-Westfalen, abwandern, sondern, dass sich dieses langwierige Dilemma nun umkehrt und somit ein Ausgleich hergestellt werden kann.
HLV-Präsident Erwin Rixen stärkte in seiner Rede sehr stark den Leistungssportlern und den Leistungssport ambitionierten Vereinen den Rücken. Insbesondere verwies er auf die Notwendigkeit, dass ambitionierte Athleten sich u. U. auch Vereinen anschließen sollten, welche sich spezieller für ein leistungssportgerechtes Umfeld einsetzen. Dies sollte nicht zu einer Verärgerung der abgebenden Vereine führen, sondern sollte Ausdruck der Erkenntnis und Anerkenntnis zu einer sportlichen Weiterentwicklung der Athleten/innen sein. Nicht jeder Verein kann alles Bereitstellen und ohne engagierte breite Nachwuchsarbeit lassen sich auch keine Talente zu Spitzenathleten formen und fördern.
Désirée Meyer vom Athletik Team Hamburg wurde als eine der wenigen Athleten/innen bei dieser Veranstaltung besonders hervorgehoben und konnte bei einem Interview vor der Ehrentribune durch ihre freundliche und offene Art glänzen.
Leider wirkte die Veranstaltung recht bieder und konnte sicherlich nicht den Spirit vermitteln, welcher die LTH rechtfertigt.